Sonntag, 4. Dezember 2016

Von Fragen die ich mir stelle

Es ist 1:34 Uhr. Die Nacht ist kalt und ich kann nicht schlafen.
Mein Kopf will keine Ruhe geben. Da kreisen so viele Fragen umher, die ich mir eh nicht beantworten kann. Ich will aufhören mir über die Fragen Gedanken zu machen, aber je mehr ich versuche sie zu stoppen, desto mehr tauchen auf.

Wenn ich in die Zukunft sehen könnte, würde ich es tun?
Wie weit ist vorbei?                         Ab wann ist es okay?
        Was ist, wenn ich es nicht schaffe?
Was kommt?         Was geht?         Was bleibt?
          Wer versteht mich, wenn ich es nicht tue?
Würde ich die Zeit zurück drehen wollen?
Kann ich was verändern? Will ich überhaupt etwas verändern?
  Bin ich gut so?        Was ist "gut"?
             Wann bin ich erwachsen? 
     Was bin ich in zwanzig Jahren? Wer bin ich in zwanzig Jahren?
Liebe ich richtig? Lebe ich richtig?
                               Würde ich ewig leben wollen?
Bin ich mutig?       Bin ich stark?     Bin ich wahr?


Mein Song zum Text: "Comes and goes (in waves)" - Greg Laswell

Von meiner Travel-Playlist

Oh je... Was wäre reisen ohne gute Musik?
Ob im Flugzeug, auf langen Autofahrten oder beim Warten am Flughafen, ist Musik einfach die Beste Methode um dem Stimmen-Gewusel zu entfliehen.
Hier also ein paar Lieder, die ich im Flieger nach Kreta (und zurück) rauf und runter gehört habe. Es sind alte Lieder, neue Lieder, ruhige und schnelle Lieder, unbekannte und bekannte Lieder.
Für mich sind es genau die Lieder, die mir Spaß machen zu hören.

1. Passenger - If you go
2. Alex Goot - Bright Lights
3. Elle Skies - Walk with me
4. Coby Grant - I was young
5. James Blunt - Face the sun
6. Mika - My interpretation
7. Of monsters and men - Love Love Love
8. Tim Bendzko - Alles was du wissen musst
9. Molly Smitten-Downes - Children of the universe
10. Whitley - The life I keep
11. Cro - Chillin (MTV unplugged)
12. Leroy Jönsson - Home
13. Tom Rosenthal - Everyone is everyone else
14. Jason Nolan - Angel Grove
15. Kate Miller-Heidke - Ride this feeling
16. James Blunt - Postcards
17. Leroy Jönsson - In her eyes
18. Passenger - When we were young
19.  Whitley - Lost in time
20. Phillip Ditberner
21. Nickelback - Lullaby
22. Mika - Last Party

Mein Song zum Text: Versteht sich von selbst hoffe ich!

Mittwoch, 30. November 2016

Von Kindheitsträumen und dem Traum ein Kind zu sein

Nach diesem furchtbar langem und tiefgründigen Titel, hier meine Gedanken, die mir heute beim Staubsaugen durch den Kopf schossen.
Als ich klein war, wollte ich nicht mehr "süß" sein. "Ich bin nicht süß, ich bin cool.", sagte ich zu meinen Verwandten.
Früher wollte man cool sein. So wie die, aus den höheren Jahrgängen, so wie die Freunde der großen Schwester. Man hat sich dem dann automatisch angepasst, so gut es ging. Ich durfte sogar manchmal mit den Freunden von meiner Schwester spielen; WOW, war das ein gutes Gefühl, auch Eine von "denen" zu sein. (Davon abgesehen, dass ich wahrscheinlich ziemlich lästig war und meine Schwester es mir nur erlaubt hat, damit ich nicht rumheule und petze.)
Aber es war eigentlich ne verdammt coole Zeit, wenn ich an das "Buden-bauen", "Schnitzeljagd-spielen" und "Mein-Barbie-Haus-ist-geiler-als-deins-Problem" denke.

Heute sitze ich acht, mehr oder weniger (aber eher mehr), sinnlose Stunden in stinkenden Klassenrämen, voll mit unmotivierten Schülern und einem unmotiviertem Lehrer, der selbst mit den Gedanken woanders ist, während er versucht uns die kopernikanische Wende oder das Brutverhalten von Sperlingen näher zu bringen. Leben am Limit.
Ich habe währenddessen "Tic-Tac-Toe" und "Haus-vom-Nicolaus" perfektioniert, weiß aber immernoch nicht was Kant mit dieser koperni-dings-bums Wende will.

Dann bin ich irgendwann Zuhause, habe den Mist immernoch nicht verstanden und soll für drei Klausuren gleichzeitig lernen. Und während ich vor einer mehr oder minder interessanten Doku über die Zusammensetzung des Bundestages sitze um zuversuchen Politik zu verstehen, frage ich mich:
"Über was habe ich mich eigentlich damals beschwert?"
Und ja, das klingt total wehleidig:"Ohh die armen, armen Schüler."

Ich sehe in gewissen Dingen des Schulalltages keinen Sinn. Mathe zum Beispiel. Aber das würde zu weit führen.
Mein Deutschlehrer pflegte einmal zu sagen, dass es seine und die der restlichen Mitglieder seines Kollegiums, Aufgabe sei, die Schüler zur Mündigkeit zur bringen. Sie wollen uns mit unserem Abschluss guten Gewissens in die Welt aussetzen, mit dem Gedanken, dass wir super zurecht kommen. Umm.. No.
Ich komme mit meinem fundiertem Halbwissen, was mir die Schule in manchen Fächern bringt so gar nicht weit. In der Schule wird vermeindliche Intelligenz mit Noten abgestempelt und das war es dann.

Und an diesem Tag, also heute, merke ich, dass ich früher, in meiner rosaroten Welt, keine Probleme hatte. Im Gegenteil: Wir sind uns doch gar nicht bewusst wie geil es war, den lieben langen Tag in einem fahrendem Bett umher gefahren zu werden.
Ich will nicht sagen, dass ich jetzt welche hätte, aber ich will sagen, dass früher, einiges besser war als heute.
Und damals wollte man unbedingt in das Jetzt.
Wo ist die Zeit geblieben? War ich die ganze Zeit im Vorspul-Modus?

Und während ich da stand. Staubsaugend und nostalgisch an früher denkend, wünschte ich mir einfach nochmal klein zu sein. Nur für einen Tag lang.

Denn wenn ich jetzt das Angebot bekommen würde, mit fünf Jahren nochmal anzufangen und alles nochmal erleben könnte; Ich würde dankend ablehnen. Denn all die Krisen, die ich schon überwunden habe, lägen dann noch vor mir.
Fakt ist: Wir leben im Jetzt und sollten das in vollen Zügen genießen, denn die Zeit ist rasend schnell verspielt.


Mein Song zum Text: "Everything's Collapsing" - ZEKIMIN

Sonntag, 27. November 2016

Von unendlich Vielem und Tee

Es ist jetzt Ende November. Das bedeutet, die diesjährige Tea-Time hat schon lange begonnen.
Und das ist für mich persönlich das Beste am Herbst und am Winter. Eine große Kanne Tee mit verboten viel Zucker. Dann wird man selbst an den kältesten und den nassesten Tagen von Innen aufgewärmt.

Es gibt doch nichts Schöneres als ein Tässchen Tee, eine flauschige Decke, eine gute Serie auf Netflix und ein paar brennende Kerzen. Noch schöner ist es, wenn es draußen stürmt, man selbst aber drinnen im Warmen ist.

Das gehört für mich zum Herbst dazu. Genauso wie die Christmas-Hits-Playlist, die ich gehört habe, als ich meine Lichterketten aufgehangen habe, dazu die Krümel in meinem Pullover von dem gegessenen Spekulatius.
Es ist so wichtig sich Zeit für sich zu nehmen, sei es ein langes warmes Bad, abrocken zum Lieblingssong, oder eben eine schöne Tasse Tee.
An den kalten Tagen sollten wir uns besonders viel Zeit für uns nehmen. Zum Beispiel mit einem Gang über den Weihnachtsmarkt, ein erholsamen Mittagsschlaf oder ein gemeinsames Abendessen mit den Liebsten. Besinnlich eben.

Man merkt wahrscheinlich schon, dass ich dank meiner veielen Lichterketten und Adventskalender (für die man sowieso nie zu alt ist), schon total in Weihnachtsstimmung bin. Daher: Fröhlichen 1. Advent.


 (Kleiner Tipp am Rande: Tee schmeckt in der Lieblingstasse einfach viel besser!)

Mein Song zum Text: "Tea for two" - Doris Day

Mittwoch, 23. November 2016

Von Vermissen und einer guten Reise

Liebe Schwester,
Heute mussten wir dich mal wieder ziehen lassen, in die große, weite Welt. Jetzt bist du auf dem Weg nach Neuseeland, ein Land, so unglaublich weit weg von mir.
Du begibst dich, wiedereinmal, auf eine Reise. Ganz allein gehst du los, um die Welt zu sehen, um Abenteuer zu erleben und um dich etwas Neues zu trauen.

Nimm dir Zeit!
Trotz "nur" 7 Wochen musst du genießen so gut es geht.
Ich meine damit, dass du dir beispielsweise im Flugzeug klar machen musst, dass du dich so hoch in der Luft befindest, dass du dein Leben Fremden anvertraust, dass JETZT dein Abenteuer beginnt.
Nimm dir "deine" paar Sekunden, deine Minuten, oder auch deine Stunden, in denen du für dich allein bist. Lass den Moment den du erlebst wahr werden.
Reisen macht dich so unglaublich erfahrener. Du lernst die Welt mit anderen Augen kennen, du kannst noch Jahre danach Geschichten erzählen und irgendwann kannst du deinen Enkeln ein Fotoalbum zeigen, und beweisen wie krass du mal drauf warst.

So, und jetzt lasse ich meine innere Mutti raushängen: Pass auf dich auf.
Pass gefälligst auf dich auf, hörst du? Denn du bist meine Schwester. Meine EINZIGE Schwester.
Sei mutig, geh' Risiken ein, erleb Neues, aber pass verdammt nochmal auf dich auf.
Die Welt ist so unfassbar groß, so weit, und du willst doch noch so Vieles sehen, das du noch nicht gesehen hast. Also pass auf.

Ich will dir noch etwas sagen, nämlich das ich irrsinnig stolz auf dich bin.
Dass meine kleine große Schwester das tollste auf der Welt macht: Das Reisen.

"Reisen ist ein guter Weg, Geld auszugeben und trotzdem reicher zu werden."

Bis Bald meine Liebe,
Ich hab dich ganz doll lieb,
Deine große kleine Schwester <3




Mein Song zum Text: "I'll be missing you" - Puff Daddy

Sonntag, 20. November 2016

Von Fotografie und dem Drum und Dran

Ich bin weit weg von professioneller Fotografie, aber über die letzten drei Jahre habe ich das Ein oder Andere über das Fotografieren und die Bildbearbeitung gelernt.
In diesem Blogpost erfahrt Ihr mehr über mein Equipment!
Einige Dinge habe ich für euch verlinkt-

Ich fotografiere mit meiner heißgeliebten Spiegelreflexkamera. Es ist die SONY alpha 37. Das Schätzchen, welches natürlich nicht mehr das Neueste auf dem Markt ist, leistet wirklich gute Dienste. Für einen Einsteiger ist die Kamera wirklich gut geeignet. Für mich war außerdem wichtig, dass sie nicht so riesig ist, da ich sehr kleine Hände habe. Dazu kommt, dass sie verhältnismäßig leicht ist.
Das Gewicht einer Kamera finde ich sehr wichtig, da sie meiner Meinung nach nicht zu schwer sein sollte, da ja oft noch schwere Objektive dazu kommen. Wer schonmal länger eine Kamera mit großem Objektiv halten musste, wird mich verstehen!

Zu der Kamera habe ich zwei Objektive: 18-55mm  &  55-200mm. Mein Favorit ist Letzteres, hiermit fotografiere ich unheimlich gerne.

Ein absolutes Must-Have für alle angehenden Fotografen ist ein Fernauslöser. Oft für Selfies, bei denen man nicht diese schwer einschätzbaren zehn Sekunden abwarten kann. Meiner ist von Oppilas über Amazon und man bekommt die Dinger echt günstig.

Ein weiteres Bestandteil meines Equipments ist ein Blitzgerät, mit welchem ich schon die ein oder anderen Fotos gemacht habe. Dennoch habe ich in der Zukunft fest vor mich mehr mit dem Gerät zu beschäftigen.

Was ebenfalls unverzichtbar in jeder Fotoausrüstung ist, ist ein vernünftiges Stativ. Hier sollte man erneut wohl oder übel tiefer in die Tasche greifen. Mein Stativ ist von Manfrotto, was ich jedem empfehlen kann. Es ist relativ leicht, dennoch aber sehr stabil, was insbesondere für Filme wichtig ist. Hier sollte man sich vorher überlegen was man möchte: Entweder einen sehr multifunktionalen Kugelkopf, bei dem man die Kamera in fast jede Position drehen kann. Oder einen "3-Wege-Neiger". Ich entschied mich für diesen, da es zum Filmen praktischer ist.

Jetzt brauche ich euch:
Ich suche schon seit längerer Zeit einen Gurt für meine Kamera. Ich finde der Gurt von Sony ist eher unbequem und die MArke steht zu heftig im Vordergrund.
Wenn Du einen Tipp hast, her damit!

Mein Song zum Text: "Pictures of you" - The Last Goodnight

Mittwoch, 16. November 2016

Von Liebe

LIEBE.
Fünf harmlose Buchstaben ergeben dieses mächtige Wort.
Und ich will ehrlich sein, das Wörtchen hat es in sich. Denn, wenn ich sage, ich will diesen Blogpost über Liebe schreiben, dann läuft irrsinnig schnell die Gefahr, dass das mindestens so kitschig wird, wie eine Liebeserklärung, gesungen von Kindern in Engelsverkleidung.

Ich will lediglich DANKE sagen, denn in den letzten zwei Jahren durfte ich unglaublich viel mit dir lachen und bin froh, dass wir uns haben. Durch dich hab ich lernen können, dass man einiges schaffen kann. DANKE
Du machst mich quicklebendig.
Du hilfst mir, wenn ich nicht weiter kann.
Du lachst mich aus, wenn ich es brauch.
Du nimmst mich in den Arm, wenn ich den Halt verliere.
Du sagst mir ich sei wertvoll, wenn  ich verloren gehe.
Du verstehst mich ohne Worte, hörst mir aber auch zu, wenn ich nicht aufhören kann zu sabbeln.
Du ziehst alles mit mir durch, damit wir es zusammen schaffen.
Du bist meine zweite Hälfte,
Ich liebe dich.

DANKE





Mein Song zum Text: "For You" - Angus & Julia Stone

Sonntag, 13. November 2016

Von schönen Herbsttagen

Heute war ein wunderschöner Tag.
Schon morgens war ich ungewöhnlich produktiv, was wahrscheinlich der Morgensonne zu verdanken war. Draußen hat es gefroren, schwere Blätter segelten zu Boden und der Himmel war hellblau. Ein wunderschöner Herbsttag.
Aber heute war ein guter Tag. Ein Tag, den man nicht enden lassen will.

Ich verabredete mich mit meinem Freund und wir fuhren an den See, um Fotos zu machen.
Als wir ankamen, war ich überwältigt von dem satten Gelb des Laubs. Der Herbst wird bald schon zu Ende gehen, aber heute war er für mich erst richtig spürbar.

Und jetzt gerade, während ich diesen Post schreibe muss ich lächeln, während Rea Garvey gerade singt:"Tell me, what is life? A life without colours?"

Familien liefen um den See, Jogger liefen an uns vorbei und Hunde wurden spazieren geführt. Es schien, als ob jeder diesen schönen Tag nutzen wollte.
Herbsttage sind ja gerne mal windig, nass und kalt.
Heute war es zwar auch rattenkalt, aber einfach rundum strahlend.
Ich will jetzt nicht weiter von diesem Tag schwärmen, sondern einfach Fotos sprechen lassen.



Schal: PIMKIE     Jacke: RAGWEAR
Mein Song zum Text: "Colour me in" - Rea Garvey

Mittwoch, 9. November 2016

Von Wien

Ich weiß nicht, ob ich es erwähnt habe, aber ich war mitte Oktober für sechs bezaubernde Tage in Wien. Eine Stadt in der ich noch nie war, in die ich aber jeder Zeit wieder reisen würde.

Dazu muss gesagt werden, es war ein Kursfahrt, organisiert von der Schule, also war 'ne Menge Touri-Programm angesagt. Aber das war mir recht so, denn von Wien wollte ich so Vieles wie möglich sehen.
Mir gefällt die Stadt unfassbar gut. Vorallem die Architektur.
In der S-Bahn fragte ich meinen Lehrer: "Und was ist das da für ein Schloss?" - "Marie, das ist die Uni."

Das da, also das im Hintergrund, ist aber wirklich ein Schloss. Schloss Schönbrunn um genau zu sein. In der Hütte hat Sissi mit ihrem Franz gewohnt. Ganz nette Zimmerchen hatten die Beiden.


Leider war das Wetter in den 6 Tagen die totale Katastrophe, sodass ich mich noch nicht getraut habe die anderen Fotos zu bearbeiten.
Nur an Tag 5 und 6 sahen wir mal die Sonne. Da sind diese beiden Fotos entstanden. Wer weiß, vielleicht folgen noch mehr?!

Was habe ich in Wien gelernt?
Auf Rolltreppen gilt die Regel: Rechts stehen, links gehen.
Nichts, aber wirklich nichts, ist gratis. "Hier, noch ein bisschen Brot zur Suppe. Kostet aber extra."
Eine ältere Dame, mit einem leicht arrogant klingendem Österreichisch, pflegte zu ein paar Jungs sagen: "Dreistigkeit siegt nämlich nicht immer."
Nicht jedes Haus ist ein Schloss.
"Moin" als Begrüßung wird nicht immer verstanden.
Don't worry, die nächste U-Bahn kommt bestimmt.


Mein Song zum Text:  "Wiener Blut" - Falco

Sonntag, 6. November 2016

Von Liedern und ihren Texten #2

Ich muss dazu sagen, dass es zwei Versionen von diesem Lied gibt. Einmal den Remix, welcher über und über zu finden ist, und wahrscheinlich auch das Original sein wird. Aber bei Deezer habe ich den Song ohne Remix entdeckt, und es klingt viel schöner!


Jetzt aber zu "Hurts".
Wir schreiben das Jahr 2016, bald schon 2017.
Man könnte meinen, die Welt sei schon weit.
Aber Mika zeigt mit diesem Text, und auch mit dem zugehörigem Musikvideo, dass dem nicht so ist. Der so schön und harmonisch klingende Song, handelt über Mobbing, was immernoch ein sehr aktuelles Thema ist. Auch noch im Jahr 2016.

"Nothing's only words, that's how hearts get hurt." 
                    "Some things are better unsaid"
                                           "How do we end up like this?"
Am Arbeitsplatz, in der Schule, oder im Internet werden Menschen gehänselt, beleidgt und regelrecht terrorisiert.
Mika selbst ist schwul und hat auf sämtlichen social-media Seiten immer wieder mit Kommentaren voll mit Homophobie zu tun.
Warum gibt es so viel Hass auf der Welt?

“I saw the photos and my instinct was not to do anything, because hatred, which I know very well, would be better off ignored,”- "But let’s break the silence! I have no fear of those who discriminate against me - no one should. Love does what it wants.” - Mika

Und wenn beim nicht-ignorieren von Mobbing, so wunderschöne, starke Lieder entstehen, sollten sich einige dem anschließen.
Hört euch auf jeden Fall den Song an.
Ich persönlich weiß schon nicht mehr wo er anfängt und aufhört.


Mein Song zum Text: "Hurts" - Mika

In einer aktuellen Studie des Zentrums für Angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana gab fast jeder dritte Schüler (31,2 Prozent) an, in letzter Zeit mindestens einmal „fertig gemacht oder schikaniert“ worden zu sein.
In einer aktuellen Studie des Zentrums für Angewandte Gesundheitswissenschaften (ZAG) der Leuphana gab fast jeder dritte Schüler (31,2 Prozent) an, in letzter Zeit mindestens einmal „fertig gemacht oder schikaniert“ worden zu sein.

Mittwoch, 2. November 2016

Von Fernweh

Dieses Foto ist für mich der Inbegriff von Fernweh. Das Meer, der Strand und atemberaubende Sonnenuntergänge bilden für mich die optimale Kulisse einer gelungenen Reise.
Ich schoss dieses Foto eines Abends am Strand von Ierápetra auf Kreta.
Ich weiß noch, dass die Sonne schon fast untergegangen war, als ich mein Stativ am Kieselstrand aufbaute. Ich beeilte mich also, um noch das Licht nutzen zu können. Der Himmel war einfach so einzigartig.
"Fast schon kitschig.", dachte ich. "Wie ein zu Tode bearbeitetes Bild beim thailändischem Schnellrestaurant."

Aber ich stellte mich ans Wasser und genoss die Sicht.
Keine Menschenseele war am Strand.
Es war, trotz des lauten Rauschens der Wellen, unheimlich ruhig.

Das Bild zeigt, wie ich diesen Moment genieße.
Und obwohl ich weiß, dass das Bild weit weg von perfekt ist, habe ich beim Betrachten den Wunsch, genau an diesen Ort, genau an diese Zeit zurück zu kehren.

Es gibt eben Momente, an denen alles perfekt zu sein scheint.
Diesen Moment möchte ich gerne noch einmal erleben.


  "Here I stand, staring at the sun."
           "You're not there, but we share the same one."


Mein Song zum Text: "Staring at the sun" - Mika

Sonntag, 30. Oktober 2016

Von Hunden auf Kreta

Mittwoch schrieb ich bereits über die kleinen Kätzchen auf Kreta, die mir mein Herz geklaut haben.
Heute geht es aber um Hunde, die seit jeher meine Lieblingstiere sind.
Tausend kleine, selbstgeschriebene Zettelchen schob ich meinen Eltern durch den Türschlitz, auf denen stand: "Ich will einen Hund! Bitte, bitte, bitte!!!"
Dazu kam es leider nie, was vielleicht auch besser ist, da ich ihn wahrscheinlich zu Tode knuddeln würde.

Als wir am Flughafen in Heraklion ankamen, unsere Koffer bekommen und die Schlüssel für den Mietwagen empfangen haben, traten wir aus der schäbigen Flughafenhalle heraus.
Das erste was ich wahrnahm, war ein kleiner, struppiger Hund, der desinteressiert neben der Tür lag.
"Straßenhunde", dachte ich und folgte meiner Familie Richtung Parkplatz. Auf dem Weg dorthin sah ich insgesamt neun Straßenhunde, die über den Flughafenvorplatz lungerten.
Auf der Fahrt in den Süden Kretas sahen wir weitere, die an Ampelkreuzungen und Straßenrändern schliefen.
Bei jedem Zweiten fragte ich meine Eltern: "Können wir den nicht mitnehmen? Der sieht so traurig aus! Ich möchte dem ein Zuhause geben."
Aber von diesen kleinen und großen Hunden ist die Straße das Zuhause und das macht, sie meiner Meinung, nach zu kleinen und großen Helden.

In den drei folgenden Fotos habe ich drei Hunde auf Kreta fotografiert.
Wie aber zuerkennen ist, haben die Drei Glück, denn sie haben ein Halsband, Futter und ein Zuhause.
Ich denke, wenn man sich dazu entschließt einen Hund bei sich wohnen zu lassen, muss man natürlich nicht direkt nach Kreta fliegen, aber auch bei uns haben wir viele, auch junge Hunde, die in Tierheimen auf ein Zuhause warten.



Mein Song zum Text: "King in the mirror" - Anna F

Mittwoch, 26. Oktober 2016

Von jungen Kätzchen

Dank meiner Allergie gegen Katzen, habe ich einen kleinen Hass ihnen gegenüber entwickelt.
Wenn sie nicht irgendwas Süßes auf YouTube machen, halte ich mich für gewöhnlich lieber fern von ihnen.
Nicht aber auf Kreta, als ich 14 Tage lang zwei kleine Kätzchen um mich herum hatte, die mit ihren 3 Monaten äußerst verspielt waren. Ohne jegliche Niesattacken und Augenreiben konnte ich mit den kleinen Würmern spielen und sie schließlich fotografieren.
Hier meine Foto-Ausbeute des kleinen Tigers!





Mein Song zum Text: "King and Lionheart" - Of Monsters and Men

Sonntag, 23. Oktober 2016

Von der Frage über den Sinn des Lebens

Wie vielleicht bemerkt wurde, war der Blog in letzter Zeit sehr inaktiv. Ich habe es mir definitiv anders gewünscht, aber ich war viel unterwegs und hatte vorher kaum die Zeit Posts vorzubereiten. Daher: soooorryyy


Es ist wohl die meist diskutierte Frage im Philosophieunterricht: "Was ist der Sinn des Lebens?"
Auch mein Freund Alex und ich haben uns das gefragt, als wir beschlossen hatten beim Jugend-Medien-Wettbewerb teilzunehmen.
Also schrieb ich einen Text, indem ich verschiedene Dinge nenne, die das Leben meiner Ansicht nach lebenswert machen. Wir beide nahmen uns beinahe ein Jahr Zeit um so vieles wie möglich zu filmen. Alex hat den Film geschnitten und eingesendet, und siehe da:
Wir haben den zweiten Platz erreichen können!

                              "Was macht dir Freude? Was hält dich am Leben?"
"Der Sinn des Lebens ist leben.
Und das wird er auch immer bleiben.

Solange wir uns treu bleiben,
eigene Geschichten schreiben."
Wir haben den Film jetzt auf unseren YouTube-Kanal hochgeladen.
Viel Spaß:


Mein Song zum Text: "Take Me Home"- Jess Glynne (Piano Cover) by Constantino Carrara Music

Mittwoch, 12. Oktober 2016

Von Haaren und ganz viel Sonne

Ein weiteres Bild von den wunderschönen, sonnigen Abenden.
Hier spiele ich das erste Mal mit dem Gegenlicht!
Ich denke, dass mir zumindest dieses Bild gelungen ist.

Bei diesen Bildern kriege ich direkt ein mulmiges Gefühl, wenn ich daran denke, dass der Winter naht...
Der heutige Song zum Text ist übrigens mein aktueller Musiktipp!
Gestern entdeckt und der gefällt mir richtig gut!



Mein Song zum Text: "Enlighten Me" - Grouplove

Sonntag, 9. Oktober 2016

Von Träumen und der Welt

Ich habe einen Traum

Ich nehm‘ mir einen Dartpfeil
und werfe auf ne Weltkarte,
Ich will die ganze Welt bereisen,
einmal diese Kugel umkreisen.
Ich will wandern gehn‘,
am Abgrund stehn‘,
oder die Sonne sehn‘,
auf nem Gipfel stehn‘,
und durch Wälder dieser Erde gehn‘,
die Armut sehn‘
und auch den Reichtum verstehn‘.
Ich will Segeln gehen‘,
den Wind in meinen Segeln sehn‘,


Ich habe diesen Traum,
das wird zwar schwierig,
aber ich bin eben neugierig,
Ich will es mir und euch beweisen,
ich will die ganze Welt bereisen,
diese verdammte Kugel mal umkreisen.
ich will von Mailand, nach Thailand,
von Europa, nach Dakota,
von Hawaii in die Türkei,
Ich will nach Alaska,
dann auf nen Basar in Katar und weiter nach Madagaskar,
vorbei an Dubai, auf nach Shanghai,
von Toronto will ich zum Kongo.


Ich will die ganze Welt bereisen,
einmal diese Kugel umkreisen,
wo mein Dartpfeil steckt,
das wird erst mal abgecheckt.
Ich will das alles hier erkunden,
fliege, fahre, gehe meine Runden.
Von Nord nach Süd,
will wissen wo das liegt.
Von Ost nach West,
und dann nochmal der ganze Rest.
Ich will Tiere sehn‘,
Vögel an stillen Seen,
und Elefanten,
die Menschen nicht mal kannten.
Ich will zum Eiffelturm,
und dann vielleicht noch irgendwo ein Wirbelsturm,
okay nein vergiss den Wirbelsturm,
wir nehmen den schiefen Turm.
Sonne in Kalifornia,
und das gleiche nochmal auf Korsika.
Ich will ein Foto vom Tatschmahal,
und dann nach Rio zum Karneval.
Dort dann Samba tanzen,
und auf Bali Palmen pflanzen.


Und es ist ja auch nur ein Traum,
das klappt wohl alles kaum,
das wird alles ziemlich schwer,
nur ich wünsch mir das so sehr.
Wir brauchen was zum dran glauben,
wir müssen nur an unseren Plänen schrauben.
Und ich nehm mir diesen Dartpfeil,
und werfe auf ne Weltkarte, weil-
Ich würd‘ so gern die ganze Welt bereisen,
einmal diese verdammte Kugel umkreisen.


Doch muss ich verstehn‘,
das wird sowieso nicht gehn‘,
Und es ist ja auch nur ein Traum,
und da bleibt er wohl auch,
irgendwann… Da ist er nur noch Schall und Rauch,
und das weiß ich auch.
Doch an unsere Träume zu glauben,
an unseren Plänen zu schrauben,
ist nicht vertane Zeit,
es verschafft uns nur Klarheit,
über das was wir wollen,
und nicht das, was wir sollen.


 Mein Song zum Text: "My Way" - Calvin Harris

Sonntag, 2. Oktober 2016

Von Reisen und Koffern

Sobald man auf Reisen geht, müssen Koffer gepackt werden.
Und Jeder, wirklich Jeder wird das Gefühl haben, etwas total Wichtiges vergessen zu haben.
Ich muss dazu sagen, ich bin eine sehr schlechte Kofferpackerin.
Regelmäßige psychische Zusammenbrüche von "Woher soll ich denn wissen wie das Wetter wird?!" bis hin zu: "18 Tshirts fr 10 Tage reichen vielleicht nicht."

Am Ende läuft es meist darauf hinaus, dass ich kurz vor der Abahrt noch wild meinen Schrankinhalt in den Koffer quetsche.
Für uns geht es nach Kreta. Eine Insel auf der ich noch nie war, aber bisher nur Gutes von gehört habe. Ich bin total gespannt! Selbstverständlich werden in der Zeit Blogposts online kommen und auch danach gibt es den ein oder anderen Post über Kreta!
Und wenn dieser Post online ist, sitze ich schon irgendwo auf Kreta am Pool. Wer weiß?
"My bags are packed,
I'm ready to go..."


Mein Song zum Text: "Leaving on a jet plane" - Peter, Paul and Mary

Mittwoch, 28. September 2016

Von Friseuren und Wetterberichten

Ich habe mich gestern zum Friseur gewagt, da ich meine Mähne noch bändigen wollte, bevor wir uns nach Kreta machen, um da zwei Wochen durchzuatmen.
Nachdem ich zwanzig Minuten vor meinem Spiegel stand und überlegte, welche Länge ich mir zumute und vergebens einige Promis gegoogelt habe, um nach Inspirationen zu suchen, machte ich mich auf den Weg zu meinem Friseur.
Angekommen, kam ich, zu meinem Glück, direkt dran und bekam auch schon den Umhang um.
"Wie darf es denn sein?"
"Äh... Weiß nicht. Kürzer! Denke ich.."
Naja, jedenfalls tat sie ihre Arbeit und ich saß halt so da.
Ich bin eigentlich ja ein echt redefreudiger Mensch, was bei Friseuren aber nicht zu trifft.
Ich sitze halt da, behalte meine Hände unterm Umhang und höre den Anderen zu. Ich weiß nicht wie viele Minuten ich da saß, bis es einige Sitze weiter, das erste Mal ums Wetter geht. Argh.
Wie kann man sich dauernd darüber beschweren? Gibt es nichts Schlimmeres?

Ständig dieses "Nee. Diese Wetterumbrüche, da krieg' ich ja Migräne."
"Du! Wenn dat da draußn' zu warm is, da geh' ich net vor de Tür! Da krieg' ich es nur wieder mit'm Kopp."
"Nee also mit Migräne, da kannst du mich jagen. Und dann ist da Morgens auch immer so kalt, nech? Da kriegt man ja kalte Füße."
Wem kann man es eigentlich recht machen?

Sonst halt wieder nur die Standardthemen:
"Was macht denn die Schule?"
"Weißt du schon was du danach machst?"  übrigens ganz schlechtes Thema bei mir...
"Diese ganzen Baustellen schon wieder.."

Naja als sie fertig war, war ich richtig überzeugt von ihrem Werk.
Ach, eigentlich liebe ich Friseurbesuche.
Das Gefühl danach und die ganzen Wetterberichte und das ewige Lamentieren, der anderen Kunden.


Mein Song zum Text: "Durch den Monsun" - Annett Louisan

Sonntag, 25. September 2016

Von meiner Unabhängigkeitserklärung

Dies hier wird meine Unabhängigkeitserklärung.

Wir sind doch alle viel zu abhängig von diesem Leben.
Von Facebook und YouTube, von Instagram und Wikipedia,
Von Unterschriften und Formalia,
Von der vorherigen Generation,
weil die eh viel besser war.

Abhängig von Akkus, Speicher und Strom,
vom Phantom-Vibrations-Syndrom.
Vom Koffein im Coffee to-go zum mitnehmen,
Vom egal-was-aber-ich-will-mitreden.
Abhängig von Gestern und Morgen,
vom Lästern und Sorgen.
Von Partys mit Alkopops,
vom Laptop und Online-Shops.
Von Selfies und Whatsapp,
von Schlagern und Dupstep.

Abhängig von Schule, Uni oder arbeiten,
Von Wahrheiten und Wartezeiten,
Von Steuern, Papierkram und Politik,
Von Zensuren und Kritik.
Von Rechtschreibung und vom Alphabet,
Vom Wissen wie sich der Planet wohl dreht.

Aber ich, ich will unabhängig sein.
Ich will alleine gehen,
selbstständig sein,
konkret und nicht so allgemein.

Ab heute bin ich frei von allem was mich abhält:
Dir, da du mich festhältst,
Ihr, weil ich mich von ihr wegstell',
Den Gedanken, die mich wach halten,
Von Regeln, die mich abhalten.
Ab heute, will ich mich frei entfalten.

Dies ist meine Unabhängigkeitserklärung.
Ich, Marie Herzog, löse mich von Normen und Regeln,
von Formen und Prinzipien los.
Ich habe meine ganz eigene,
vollkommen personalisierte Maxime in meinem Kopf
und lebe mein Leben im Hier und Jetzt.
Kein Zwanz soll mich behindern, kein Tabu bestimmt was ich denke,
kein mathematisch Gleichung beschreibt das Unmögliche.

Hiermit unterzeichne ich mein grenzenloses Leben.

Mein Song zum Text: "Go Solo" - Tom Rosenthal

Donnerstag, 22. September 2016

Von einem spontanen Shooting


Das Licht war an diesem Abend besonders schön, daher schnappte ich mir meine Sachen und drückte einige Male auf den Fernauslöser (unverzichtbar für Selbstportaits).
Meine Kamera leistete wieder gute Dienste und ich bin echt zufrieden mit den Ergebnissen! In den nächsten Wochen werden natürlich weitere Bilder folgen.


Mein Song zum Text: "Slow Down" - Du Tonc

Sonntag, 18. September 2016

Von Terminen, die man meiden will

Gibt es da draußen eine Person, die gerne zum Zahnarzt geht? Ich auf jeden Fall nicht!
Nach zwanzigminütigem Zähneputzen, habe ich mich auf den Weg zum Zahnarzt gemacht. Schon als ich reinkam, hatte ich keine Lust mehr. Es ist irgendwie dieser Geruch von Zahnarztpraxen. Dann diese tooootal kreativen Gemälde von Zähnen an der Wand, die das sterile Weiß aufpeppen sollen. Klappt nicht wirklich.

"Kurzen Moment noch ins Wartezimmer"
Unbequeme Stühle, doofe Zeitschriften
Also: Handy
Freunde schicken mir nur Sprachnachrichten
Handy zurück in die Tasche
Tick Tack
Alter Mann kommt rein
Tick Tack
Hat der überhaupt noch Zähne?
Tick Tack
"Marie kann kommen"
"Na endlich"
Hab ich gerade "Na endlich" gedacht?

Ich setze mich also auf diesen Stuhl mit dem grellen Licht über mir, kriege ein Papierlätzchen umgebunden und starre die weiße Wand an, während an meinen Zähnen gekratzt und poliert wird. "Soll ich dir erklären, wie man Zahnseide benutzt?", piepst die Helferin hinter ihrem Mundschutz.
"Dein Ernst? Was meinst du wie alt ich bin?", denke ich.
"Ich denke, das ist nicht nötig- Danke trotzdem!", sage ich.

Der Chef-Zahn-Doktor-Mensch kommt rein, guckt einmal rein, fragt wo es in den Urlaub hingeht.
"-ir  -ahrn  na-h cheta!", versuche ich zu sagen. "Ah schön!", antwortet er, ohne etwas verstanden zu haben. Trotzdem fragt er noch: "Was macht die Schule? Alles gut?"
"A-es su-er!", erwidere ich und denke mir: "Bitte hör auf zu fragen."

Er fährt mit dem Spuckesauger durch meinen Mund. Ab und zu saugt er sich an meiner Wange fest (gaar nicht unangenehm..), kratzt mit dem Kratz-Ding mein Zahnfleisch raus (auch nicht unangenehm) und diktiert der Frau mit der piepsigen Stimme komische Codes. "Schiffeversenken", denke ich mir und schaue wieder in das grelle Licht.

Als sie mich entlassen, ohne mich weiter quälen zu müssen,wäre ich gern wieder so klein, dass ich mir aus der Überraschungsschublade, für besondere Tapferkeit, was aussuchen darf.
"War ich nicht tapfer oder was?"

Mein Song zum Text: "Help!" - The Beatles


Mittwoch, 14. September 2016

Von Liedern und ihren Texten #1

Der Song zum letzten Blogpost war ja "Human" von Rag'n'Bone Man.
Falls du das Lied nicht kennst: Anhören!
Ich hatte dieses Lied ausgesucht, weil ich es während des Shootings rauf und runter gehört habe. Aber vorallem, weil das Bild eine ähnliche Stimmung auffasst, wie die im Song.

Das Lied geht total ghetto-mäßig los, und ich dachte beim ersten mal Anhören eher so "ähh.. nicht so meins.. nächstes!" Aber als ich auf den Text geachtet habe und ihn auch nochmal nachgelesen habe, habe ich immer mehr Gefallen an dem Lied gefunden.
"Take a look in the mirror and what do you see
Do you see it clearer or are you deceived in what you believe"
Der Text hat extrem viel Inhalt. Auch das Video ist ausdrucksstark. Keins dieser Musikclips bei denen in den ersten 7 Sekunden direkt ein silberner Bikini gezeigt wird, über den gerade Champagner gegossen wird.
Nein. Ein Video, bei dem viele Gesichter gezeigt werden. Charakterstarke Gesichter die verdeutlichen, wie individuell wir sind. Jeder von uns kann sagen: "Ich bin einfach nur ein Mensch! Wirf mir nichts vor! Ich mache Fehler, aber das tun wir doch alle"
"I'm only human I make mistakes" 
Dieses Lied ist definitiv empfehlenswert und ich hoffe, dass man von dem Künstler noch mehr erwarten kann. Es rüttelt wach, es ist ein Ohrwurm und es ist wahnsinnig tiefgründig.

Mein Song zum Text: ist ja wohl klar ne?

Von Liedern und ihren Texten #1

Der Song zum letzten Blogpost war ja "Human" von Rag'n'Bone Man.
Falls du das Lied nicht kennst: Anhören!
Ich hatte dieses Lied ausgesucht, weil ich es während des Shootings rauf und runter gehört habe. Aber vorallem, weil das Bild eine ähnliche Stimmung auffasst, wie die im Song.

Das Lied geht total ghetto-mäßig los, und ich dachte beim ersten mal Anhören eher so "ähh.. nicht so meins.. nächstes!" Aber als ich auf den Text geachtet habe und ihn auch nochmal nachgelesen habe, habe ich immer mehr Gefallen an dem Lied gefunden.
"Take a look in the mirror and what do you see
Do you see it clearer or are you deceived in what you believe"
Der Text hat extrem viel Inhalt. Auch das Video ist ausdrucksstark. Keins dieser Musikclips bei denen in den ersten 7 Sekunden direkt ein silberner Bikini gezeigt wird, über den gerade Champagner gegossen wird.
Nein. Ein Video, bei dem viele Gesichter gezeigt werden. Charakterstarke Gesichter die verdeutlichen, wie individuell wir sind. Jeder von uns kann sagen: "Ich bin einfach nur ein Mensch! Wirf mir nichts vor! Ich mache Fehler, aber das tun wir doch alle"
"I'm only human I make mistakes" 
Dieses Lied ist definitiv empfehlenswert und ich hoffe, dass man von dem Künstler noch mehr erwarten kann. Es rüttelt wach, es ist ein Ohrwurm und es ist wahnsinnig tiefgründig.

Mein Song zum Text: ist ja wohl klar ne?

Sonntag, 11. September 2016

Von Fotos ohne Farbe

Voilá.
Ein Foto.
Ein Foto von mir.

Ich bin ein Fan von der Portraitfotografie und finde, dass Bilder in schwarz-weiß um einiges mehr Ausstrahlung und Aussagekraft haben.
Hier wird das Hauptaugenmerk auf die Finger vor dem Auge gelenkt. Die Augen sind verschlossen, das Gesicht vom Betrachter abgewand. Dadurch, dass keine Farbe im Spiel ist, wirkt das Bild sehr rein und man entwickelt ein Gefühl der Vertrautheit.
Außerdem mag ich natürliche Details in der schwarz-weiß Fotografie. Hier zum Beispiel der leuchtende Ohrring, die Sommersprossen oder die "Textur" der Finger.

Trotz Allem ist dieses Bild ein Zufall. Ich habe nicht bewusst die Blende eingestellt, den Blitz eingerichtet, oder oder oder. Ich probiere beim Fotografieren aus. Nichts is geplant. Um so mehr Freude habe ich daran, mich langsam an die Umsetzung meiner Vorstellung heran zu tasten.

Mein Song zum Text: "Human" - Rag'n'Bone Man

Mittwoch, 7. September 2016

Von Flohmärkten und Gefühlen

Am vergangenen Wochenende habe ich es tatsächich gewagt: Ich habe einen Flohmarkt besucht. Ob ich es bereue? Ja, ein Bisschen..
Als ich kleiner war, musste ich manchmal mit, als meine Eltern den Keller entrümpelt hatten. Also saß ich auf irgendeiner Kiste, hinter irgendeinem vollgestelltem Tapeziertisch und habe zugesehen wie meine Eltern über irgendeinen Preis von irgendeinem Spielzeug von mir gefeilscht haben. Total super, oder?
Wenn ein Interessent vorbei schlenderte und mich nach dem Preis von irgendeiner Schallplatte fragte, folgte von mir stets ein hilfesuchender Blick zu Mama mit den Worten: "Ehh.. Mama? Wie viel das Teil da?" Eine Hilfe war ich nun wirklich nicht.

Dieses mal war ich aber die Person auf der anderen Seite des Tisches. Ich schlendere also die Stände entlang, treffe hier und da mal einen Lehrer oder Jemanden nach dem Motto: "Ich sag mal besser Hallo, aber den Namen kenn' ich so auch nicht mehr wirklich".
Da ich keine Kinder habe und meine eigene Barbie-Zeit (leider) vorbei ist, waren die meisten Stände eher uninteressant.
Als ich mir da teilweise die alten Schuhe, Taschen, Kaffeemaschinen und Koffer angeschaut habe, lief ein kleiner Film in meinem Kopf ab. Ich konnte förmlich spüren, wie die Familien den feuchten Keller ausgemistet haben und alles, was nicht direkt in Staub zerfiel, ins Auto geschmissen haben (Ich habe mir tatsächlich den muffigen Kellergeruch eingebildet). Was an all dem Krempel für Erinnerungen kleben, aber auch Hoffnung. Hoffnung, dass irgendeiner gerade die Lust verspürt Rollschuhe zu kaufen, bei denen zwar die Schnürsenkel fehlen aber "die sind von 1996 und damit quasi noch neu"!

Dennoch bin ich mir sicher: Wer suchet; der findet!
(....Nur mich wahrscheinlich nicht so schnell wieder auf einem Flohmarkt.)

Mein Song zum Text: "Holocene" - Bon Iver

Samstag, 3. September 2016

Von miesen Träumen und neuen Ideen

Ich habe schlecht geschlafen diese Nacht.
Mir war warm und ich hatte komische Träume.
Träume, bei denen man nach dem Aufwachen einen Moment braucht, um wieder (halbwegs) klar denken zu können.
Träume, an die man (warum auch immer) ständig denken muss, obwohl man es nicht will. Aber heute war trotzdem ein wunderbarer Tag. Die Sonne hat sich von der besten Seite gezeigt und ich habe viel getan. Ich mag die Abende an denen man sich denken kann: „Ich habe heute was geschafft.“ Das sind die Abende an denen wir uns trotz Müdigkeit und trotz blöder Träume, quicklebendig fühlen.
Dieser Abend ist jetzt gerade.
Ich war schon immer jemand der viel erzählt, der zu allem den Senf dazu gibt und sich Zeit nimmt um noch einmal über alles nachzudenken. Und ich denke aus diesem Grund sitze ich gerade vor meinem Laptop, stolz, dass ich es geschafft habe mich mit meinem Feind (der Technik) zu arrangieren, und habe einen Blog erstellt.
quicklebendig (=voller Lebendigkeit, munter/lebhaft)
Das bin ich. Marie. Und ich weiß nicht, wo diese Reise mit uns hingehen wird, aber ich würde gerne JEDEN an die Hand nehmen, damit wir alle, voller Lebendigkeit, Neues erleben und munter unser Leben leben, denn dazu ist es da.

 Mein Song zum Text: "Ruby blue" - Sleeping at last

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